Vortragsreihe: Wie die Welt denkt

Staat und Gesellschaft, Krieg und Frieden
im alten und im heutigen Indien

Mittwochabend
Das alte Indien hat eine bemerkenswerte Staats- und Politiktheorie formuliert, so das Arthashastra im 3. Jh. v. Chr., der Nitisara und die Epen, vor allem das Mahābhārata.
Die heutige indische Außenpolitik, vor allem die von Indiens erstem Premier konzipierte und bis heute gültige Konzeption, ist von altindischen Theorien
beeinflusst; Pragmatismus, Flexibilität, „India First“ und eine weitgehende „strategische Autonomie“ sind bis heute maßgebliche Prinzipien. Gleichzeitig wirken
traditionelle altindische Modelle der Gesellschaft, so das Kastensystem, in Indien bis heute. Die beiden Vorträge gehen den Fragen nach, inwieweit das moderne politische Denken von Traditionen beeinflusst wird, was „Staat“ und „Gesellschaft“
bedeute(te)n und wie Indien zu Krieg und Frieden stand und steht. Wie ist das Verhältnis von „Moderne“ und hinduistischer Tradition in Hinblick auf die in der
Verfassung verankerte „Säkularität“ zu verstehen. Was bedeutet die hindukonservative Politik der BJP für das heutige Indien?

1 Abend, 30.09.2026
Mittwoch, 18:30 - 20:00 Uhr
1 Termin(e)
Mi 30.09.2026 18:30 - 20:00 Uhr Volkshochschule, Dr. Engert Str 5, 85221 Dachau, DG Raum 08, Dachgeschoss
Renate Syed
26H1502
8,00 €

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Belegung: 
Plätze frei
(Plätze frei)