Führung: Die Familie Wallach in Dachau

1700 Jahre jüdisches Leben

Julius und Moritz Wallach , aus einer jüdischen Familie in Westfalen stammend, betrieben in München ein sehr erfolgreiches  Fachgeschäft für Tracht und Volkskunst, das bereits 1910 zum königl. Hoflieferanten aufgestiegen war.
1919 kauften sie in Dachau-Süd das Gelände der  früheren Pappenfabrik Authenriet und errichteten  dort eine Trachtenfabrik mit Handweberei, Färberei und Textildruckerei. Technischer Leiter der Wallach-Werkstätten AG. wurde ihr Bruder Max Wallach, der mit seiner Familie nach Dachau zog.
Auf dem Weg durch die Hermann-Stockmann-Straße zu der Stelle, an der sich früher Fabrik und Wohnsitz der Familie befanden, kommen wir an mehreren Künstlerhäusern vorbei, wir treffen aber auch auf einige Stolpersteine, die uns an jüdische Mitbürger erinnern, die, genauso wie die Familie Wallach, am 9.November 1938 aus Dachau vertrieben wurden.


1 Nachmittag, 16.10.2021
Samstag, 15:00 - 16:30 Uhr
1 Termin(e)
Monika Wolf
D21W1230
Treffpunkt: Ecke Münchnerstr./Hermann-Stockmann-Str.
9
15
Kurspreis:
10,00

Belegung: 
 (Plätze frei)
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